Dienstag, 19. Januar 2010

Excuse me, pest control

Heute Morgen klopfte es an meiner Wohnungstür, „pest control“ . Ich dachte zuerst die gute Frau meinte Passkontrolle um zu kontrollieren das hier im Studentenwohnheim keine Illegalen Einwanderer sind. Ich trau den Amis ja alles zu. Zwei Minuten später kam ein Typ herein und verspritzte Pestizide. Strange, was aber bei meiner versiften Wohnung echt mal Sinn macht.

Drei Tage wach

So langsam hab ich mich hier eingelebt. Obwohl ich nicht wirklich viel verstehe. My English ist einfach zu schlecht. Für mich heißt es seit zwei Wochen nur: lächeln und winken. Habe aber festgestellt, je mehr ich trinke, desto besser wird mein Englisch. Fazit: Ich habe am Wochenende fließend Englisch gesprochen.
Mein Wochenende hat schon am Donnesrtag begonnen. Wir waren im replays. Habe viele neue Leute kennen gelernt und die Namen auch gleich wieder vergessen. Wenn das Bier umgerechnet 1 Euro und der Whiskey 2 Euro kostet, kann man danach schon mal das ein oder andere vergessen. Hatte eigentlich eine Runde Whiskey-Cola bestellt, das wurde wohl falsch verstanden und ich bekam Whiskey-Whiskey. Puh. Am nächsten Morgen hatte ich auch meine erste Vorlesung (Letterpress) um 8:30 Uhr – 11:30 Uhr. Selten kamen mir 3 Stunden so lange vor.


Am Freitag Abend gings dann weiter nach Kansas City. Kansas City liegt nicht in Kansas, sondern im Bundesstaat Missouri. Klingt komisch, is aber so. Wir sind im Tourbus mit Alex und Austin mitgefahren, die einen Auftritt in einer Bar hatten. Danach gings zu Hawleys Cousin in die Bude zur After Show Party. Hunger ohne Ende. Zum Glück hatte jemand was von Mc Donalds mitgebracht.

Last night a cheeseburger saved my life


Dan under the van

Unser neuer Kumpel Dan war so besoffen das er sich kurzer Hand entschlossen hat ein Nickerchen unterm Auto zu machen. Naja, eigentlich ist er nur (ich sag mal leicht angetrunken) hingefallen.


Am Samstag traf ich meinen Exchange Friend Charlie. Er gab ne Party in seiner Bude, mit vielen anderen Studenten, Bier und Saufspielen. Die Party war aber schnell zu Ende weil die Polizei auftauchte und alle die unter 21 waren, mussten das Haus verlassen und das waren alle, naja fast alle.



Mittwoch, 13. Januar 2010

Schnee und Vögel


So langsam wird’s hier wärmer, der Schnee schmilzt und man kann mal wieder was von der Uni sehen. Die ganzen Gebäude waren die letzten Tage im Schneechaos versunken.

Der greilige Vogel (Vurjgel) im Hintergrund ist übrigens unser Uni-Maskottchen. Der ist einfach überall, sogar auf den Polizeiautos. Unfassbar.

Dienstag, 12. Januar 2010

Santa Claus Is Coming to Town

Als ich vor der Mensa stand, dachte Ich nur den kennste doch irgendwo her. Der Weihnachtsmann, hier in Kansas. Am Nordpol wurde es Ihm wohl zu warm. Kein Wunder, am Freitag waren hier -20 Grad.

Meine neue Wohnung.

Kapitel 1: Nachdem ich drei Tage in Bennys Haus übernachtet habe, habe ich mich mal zu meiner Wohnung aufgemacht. Ich bekam die Schlüssel für meine Wohnung, konnte aber nicht in mein Haus rein, weil ich keine Karte für die Haupttür hatte und auch am gleichen Tag keine mehr bekommen konnte.

Kapitel 2: Am nächsten Tag wollte ich meine Karte für das Gebäude im Studentenwohnheim abhohlen. Die schickten mich ins Hauptgebäude - dort bekam ich auch keine Karte weil ich noch nicht eingeschrieben bin. Ich ging also zurück ins Studentenwonheim wo sie mir dann doch eine Karte gaben. Die Haupttür öffnete sich, aber nicht die Wohnungstür, weil sich das Schloss immer mitdrehte. Nach einigen rummprobieren gings dann endlich und die Tür öffnete sich.

Kapitel 3: Da war sie nun, meine Wohnung für die nächsten 5 Monate. Mein Zimmergenosse, von mir auch der "Ranzige" genannt, spielt den ganzen Tag World of Warcraft und blockiert damit ständig das Internet. Bis auf den Fernseher im Wohnzimmer gibt es über diese Wohnung echt nichts gutes zu berichten.

Als ich das Waschbecken im Badezimmer sah, dachte ich zuerst ich hätte Teile des Bernsteinzimmers entdeckt, aber nein, es war nur Rost. Ich wusste nicht das Rost so viele verschiedene Brauntöne haben kann, aber das ist noch kein Grund sich anzustellen, ein Eimer Farbe, und die Butze sieht wieder aus wie neu.



Sonntag, 10. Januar 2010


Nach einem 8 Stunden Flug von Frankfurt nach Detroit, 8 Stunden Aufenthalt in Detroit, halbe Stunde Verspätung weil die Startbahn zugefroren war, 1 1:2 Stundenflug von Detroit nach Kansas sind wir endlich um halb 10 Abends angekommen. In Bennys Wohnung wo ich die ersten Tage übernachten durfte bekamen wir erstmal ein Begrüßungsbier (von seinen Mitbewohnerinnen) und sind direkt wieder raus in die nächste Kneipe und haben uns bis 3 Uhr morgens die Nacht um die Ohren geschlagen.

Am 4. Januar war es nun endlich soweit. Mein Auslandssemeter in den USA hat begonnen. Ich werde ab Januar bis Mitte Mai in Kansas Lawrence studieren. Von Aufregung kann keine Rede sein, weil Ich in den letzten Wochen und Monaten so viele Sachen ausfüllen musste, das einem schon mal die Lust vergehen kann.